Ein Gemeinschaftsblog über das Leben auf Teneriffa
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Wieder auf Teneriffa gelandet und das ist auch gut so!

17. Juni 2008 Abgelegt in Udo | 11 Kommentare »

So, nach langer Schreibpause habe ich nun endlich wieder die Zeit den Blog mit neuen Eindrücken und Erlebnissen von der Insel zu beglücken.

Ich war die letzten 7 Wochen in meinem Heimatland Deutschland um meine Wohnung aufzulösen und einige Dinge zu regeln, damit meiner Zukunft auf Teneriffa endlich nichts mehr im Wege steht und ich mich voll und ganz auf meine vorerst neue Heimat konzentrieren kann.

Mein Aufenthalt in Deutschland war sehr stressig und voller Emotionen, da nun für mich klar war Alles hinter mir zu lassen und meine Zukunft auf Teneriffa zu planen.

Ich dachte 7 Wochen sind eine ganz schön Lange Zeit, aber wurde eines Besseren belehrt, da ich viele Freunde und Bekannte gar nicht mehr zu Gesicht bekommen habe, weil doch soviel zu erledigen war.

Ich muss dazu sagen, dass ich ja nicht gerade der organisierteste Mensch auf Erden bin und somit die Zeit auch schlecht eingeteilt habe.

Letzten Endes hat dann doch alles gut geklappt.

Somit bin ich dann am letzten Sonntag in den Flieger gestiegen und bin total übermüdet, da der Flug morgens um 6 ging und ich die Nacht gar nicht zum Schlafen kam, auf meiner geliebten Sonneninsel gelandet.

Als ich dann am frühen Morgen das Meer wieder in Blickweite hatte, waren die Anstrengungen des Fluges wieder wie weggeblasen und es machte sich ein angenehmes Lächeln in meinem Gesicht breit!

Dummerweise schlief ich dann gleich mal am Strand ein und holte mir einen deftigen Sonnenbrand, der bis heute noch zu spüren ist;)

Jetzt muss ich hier noch ein paar bürokratische Dinge erledigen und dann kann ich mich voll und ganz auf die Arbeit bei Radio Megawelle konzentrieren.

Ich freue mich sehr auf die Herausforderung meines neuen Berufes und werde euch hier in Zukunft berichten was mir so passiert und was die Insel so zu bieten hat!

Sonnige Grüße

JutenTach

Das grosse Fressen

22. Mai 2008 Abgelegt in Cris | 3 Kommentare »

Da sitz’ ich letzten Freitag gemütlich nach der Arbeit bei einen Bierchen in meiner Stammbar, als ein befreundeter Canario, nicht mehr ganz nüchtern, sich zu mir setzt. “Hey, Cris, gut Dich zu treffen. Wir machen auf Grund unserer Tequedite-Fiesta Ziegenessen bei Alejandro. Kommst Du ? Heute bereiten wir vor, Morgen und Sonntag gehts zum grossen Essen” Jetzt wusste ich, warum er schon einen im Kahn hatte, ich kenn das schon vom Schweine-Essen. “Klar bin ich dabei. Soll ich was mitbringen ?” Nein, es wäre für alles gesorgt. Bier vom Fass, Wein vom Nachbarn, die Ziege ist schon am köcheln, Quesillo gibbet auch … gute Laune soll ich mitbringen. Na, das sollte kein Problem darstellen *lach*

Nachdem ich dann zuhause meine Tiere geregelt hatte, machte ich mich auf den Weg den Freitag gebührend zu verabschieden. Alejandro hat ein super-geschmackvoll ausgebaute Höhle und davor einen gemauerten grossen Ofen. Hach, was haben wir da schon lecker Gans, Ente und Schwein gebrutzelt. Der harte Kern war auch schon da und betätigte sich mit vorbereiten und probieren, natürlich auch ob das Bier gut ist und die rechte Temperatur hat *kicher* Es wurde ein langer Abend, der mit meinen Versprechen endete, bei meinen morgigen Schlachten 1 Ente und den grossen Hahn für Sonntag beiseite zu legen.

Der nächste Tag begann dann mit einen leichten Kater, meine Tochter zum piercen nach Medano zu bringen und dann stand dann schon mein neuer Schlachter vor der Tür und wartete auf mich. Natürlich ging nicht alles glatt auf Anhieb, ich hatte nicht alles was wir brauchten, worauf wir dann gemeinsam zu Miguel fuhren. Leider *kicher* kamen wir dabei an Alejandros Höhle vorbei…. ihr könnt es Euch denken, wir machten erstmal einen kleinen Stopp und hatten das Vergnügen genau passen zum ersten grossen Fressen zu kommen. Hmmm…. ich muss sagen, die Ziege war weich wie Butter und zerging im Mund. So gestärkt machten wir uns wieder auf zur Finca um unsere Arbeit zu erledigen. Professionell und so schnell, das es die Tiere garnicht merkten, wurden das ausgewählte Geflügel seiner Bestimmung zugeführt. Als letztes kam der grosse Hahn an die Reihe, zur Begeisterung meiner Tochter, die immer wieder Schwierigkeiten mit diesem wirklich zahmen Tier hatte. Er musste geschlachtet werden weil er zu gross wurde und meine Hühner hielten so lagsam das Gewicht nicht mehr aus, obwohl sie keine zierlichen Grazien sind.  ”Wow” als ich mit ihm ankam staunte selbst Miguel nicht schlecht.

Nachdem dann alles gerupft war, was gerupft werden musste, legten wir den Herrn mal auf die Waagen. Auf stolze 5,3 kg brachte er es, das war nicht zu verachten. Danach machten wir uns dann auf den Weg zu Alejandro, wo wir direkt Potaje aufgedrängt bekamen, aus dem Ofen stieg der verlockene Duft der Quesilla. Lange Rede kurzer Sinn, es wurde wieder ein langer Abend und ich glaube, Miguel hat halb Arico kennen gelernt, die alle auf ein Glas Wein und einen Teller Ziege vorbei kamen.

Morgens wollte ich schon um 10h wieder dort sein um mein Geflügel vorzubereiten, aber mit meinen dicken Kopf war es nach der Versorgung meiner Tiere schon 12h. Egal, wozu lebe ich unter Canarios und ich hatte Recht, kein Mensch wunderte sich, dass ich erst jetzt kam. Ich bekam ein Bier in die Hand gedrückt und konnte mich dann frohgemut um Ente und Hahn kümmern. Hähnchen konnte man nun wirklich nicht dazu sagen *lach* Beides lag schon liebevoll vorbereitet von Alejandros Mama für mich bereit. Nachdem der Ofen seine rechte Temperatur hatte und die beiden drin lagen, konnte ich dann nur noch warten, zwischendurch mit Sosse übergiessen und mir mein Bier nachfüllen lassen. Nachdem ich von der Zapfanlage eine gewischt bekommen hatte, hatte ich keine Lust mehr, das Dingen anzupacken. Sicher ist.

Zwischendurch wurde ich dann mit den Resten von gestern gefüttert, die Männer sind alle der Meinung, ich bin zu dünn *ggg* Canario-Geschmack halt. Da muss was dran sein, sagen sie *lach* Und wundern sich immer wieder von neuen, dass ichmeine Futtersäcke alleine schleppen kann. Jeder, der kam, wurde von Alejandro und mir dezent veräppelt und jeder hat es geglaubt…. Mensch guck Dir mal den Truthahn an ! *wegschmeissvorlachen* Was man aus nen Hahn so alles machen kann.

Wärend der kompletten 3 Tage war ich und Alejandros Mutter, die hin und wieder reinguckte, die einzigen Frauen zwischen den ganzen Männern. Viele kamen aber mit einer Tupperdose und namen Essen mit nach Hause. Die Canarios feiern einfach meistens allein, machen das die Canarias auch ? Das weiss ich nicht. Ich muss sagen, mir macht es Spass unter den Männern. Bei vielen Themen kann “und darf” ich mitreden, weil es sich viel um die Landwirtschaft handelt und ich darf mich da mal selbst loben, mein Wissen um die Geflügelzucht gern gehört wird. So einige haben ihre Käfige schon vergrössert oder sogar ein bisschen Land für die Hühner abgetrennt. Da soll mal einer sagen, die Canarios wären nicht lernwillig.

Auch ich kann mein Wissen immer wieder bei den Canarios vervollständigen. Hier auf Teneriffa ist die Haltung auf Grund unserer Lage einfach anders und man muss sich der Umgebung und der Temperaturen, sowie dem anderen Futtermitteln anpassen.

Auf jeden Fall war es ein tolles, feucht-fröhliches Wochenende und ich freu mich schon auf’s nächste Schwein und denke mir, eine Einladung für mich ist mir sicher ;-)

Bald geht es wieder ab in die Heimat…

21. April 2008 Abgelegt in Udo | 10 Kommentare »

…und ich muss ehrlich gestehen, das ich mich sehr auf Deutschland freue.

Jetzt nach gut 4 Monaten Aufenthalt, mit vielen Berg-, und Talfahrten, Hin und Her mit meiner Wohnungssucherei und meinem knappen Budget was mir zur Verfügung stand, bin ich guter Dinge für 5 Wochen mal wieder meine Heimat zu besuchen.

Aus meinen zu Anfangs geplanten 2 Wochen Urlaub hat sich auf Teneriffa soviel für mich ergeben und getan, dass ich erstmal Zeit brauche um die Erlebnisse und Eindrücke zu verdauen.

Ich habe hier viele nette Menschen getroffen, Wohnungen bewohnt, musiziert, auf Märkten gestanden, Konzerte besucht und vieles mehr und das Alles in einem so kleinen Zeitrahmen, wow!

Trotz aller schönen Seiten Teneriffa`s, hatte ich auch Tage, wo mir manches fehlte, wie meine Freunde und Familie, die gewohnten Gänge durch meine Heimatstadt Mönchengladbach mit all seinen Cafes und Clubs oder einfach das Heimatgefühl, welches ich hier noch nach und nach entwickeln werde.

Es gab Tage von Einsamkeit die aber sehr rar vertreten waren, da ich Gott sei Dank immer wieder neue Menschen getroffen habe und ich mich viel mit Allerlei beschäftigt habe wie, Lesen, Fotografieren, Schwimmen und Tauchen, etc…

Was hier schwieriger ist aber sich mit der Zeit wohl ergeben wird, richtige Freundschaften zu knüpfen, da viele Leute hier nur zu Urlaub sind oder gerade auf der Durchreise.

Es ist einfach etwas Anderes hier zu leben, aber ich nehme die Herausforderung gerne an!

Ich liebe ja das Abenteuer und da bin ich hier auch völlig auf meine Kosten gekommen.

Ich hatte viele Tage ohne einen Euro in der Tasche und wurde aus der ein oder anderen Wohnung geschmissen, da ich die Miete nie komplett bezahlen konnte.

Somit war ich hier und da auf der Suche nach einer neuen Unterkunft für die nächste Nacht.

Ich durfte mit den verschiedensten Schlafplätzen vorlieb nehmen, wie Sofas, Fußböden oder auch Matratzen, die ich mir dann mit Hunden und Katzen teilen musste.

Was mich die letzten Tage sehr verwundert hat ist, das meine Hundehaarallergie wie weggeblasen scheint!

Es hat aber soweit alles geklappt und Ich bin vieln Leuten hier sehr dankbar, das sie mir trotz schlechter und unregelmäßiger Bezahlung einen Schlafplatz und Essen gegeben haben.

Außerdem habe ich einen richtigen Traumjob für mich hier bei Radio Megawelle gefunden und hoffe hier auch die nächste Zeit bleiben zu können!

Ich habe sehr viel für mich gelernt, was den Tonschnitt betrifft oder die Produktion von Werbung und Musikpromos. Mir wurde gezeigt wie man eine Zeitung erstellt und was damit alles Verbunden ist.

Ich fühlte mich niemals wirklich als Praktikant, da ich hier wie alle Mitarbeiter fair behandelt und nett aufgenommen wurde. Mir wurden eine Menge Aufgaben und somit auch Verantwortung übertragen, was mir sehr gefallen hat und mich auch antrieb.

Was natürlich Traumhaft ist: die Umgebung, das Wetter, ein Meer vor der Türe, wohlschmeckendes Obst und Gemüse,günstige Zigaretten ( hust hust) und die Lebhaftigkeit die hier herrscht, 8)

Dieses Komplettpaket hat mich auch letztlich einfach überzeugt, dass Teneriffa für mich ein guter Ort für die nächsten Jahre sein könnte…

…JutenTach

Runter vom Balkon !

10. April 2008 Abgelegt in Allgemein | 4 Kommentare »

Runter vom Balkon, rein in den Wald !

,,Im Süden, da wohnen ja nur die Strandlieger..” GAR NICHT WAHR ! 

Ihr wollt Wald, Grün, Pinien riechen und das, ohne gleich eine Tageswanderung zu machen oder stundenlang ins Anaga Gebirge zu fahren? Auf geht’s - wir grillen - und zwar NICHT auf dem Balkon!

Kühltasche mit Grillausrüstung beladen, Fahrrad ins Auto, Hunde, eine kleine Zange..was auch immer Ihr so braucht und Abfahrt!

Von Süden kommend fahrt Ihr auf der Autobahn Richtung Norden bis Ausfahrt Arico/Abades.

Richtung Arico, die “neue” Schnellstrasse rauf bis Ende. Am Kreisverkehr hoch Richtung “Contador” und iiiiii-mmm-eee-rr weiter Richtung

Da entlang     …bis zum “merendero” dem Grillplatz “Contador”.

Kühltasche zuhause vergessen? Kein Problem! In Arico (links, noch bevor ihr am Kreisverkehr Richtung Contador fahrt) gibt es einen Metzger und einen Supermarkt, geöffnet bis Samstag Nachmittag.

Ansonsten findet Ihr Alles auf diesem meistens leeren Grillplatz mitten im Wald. Es ist nicht notwenidg, Holzkohle mitzunehmen. Ringsherum liegen überall ausreichend Pinien-Zapfen und Äste, die zum Grillen verwendet werden dürfen, das nennt man hier dann “leña”. Spülbecken m. fliessendem Wasser und tip-top gepflegte Toiletten sind auch vorhanden.  

Alles da

Wichtig nur im Gepäck: nehmt Euch ein Fläschchen Rotwein mit. Habt Ihr das Glück, dass es kühl und nebelig ist, werdet Ihr Euch wundern, wie anders/besser der Wein dort oben schmeckt!

Wer sich erst ein wenig bewegen möchte, bevor er sich den Bauch vollschlägt, läßt den Merendero am Besten links liegen, fährt in Richtung “cumbres de Arico” (den Höhen von Arico”) und parkt sein Auto einige meter weiter oben vor dem Schild, dass uns zu einer Piste führt.

 

Die Zone ist genial! Der Weg ist mal sonnig mal schattig und arbeitet sich in Serpentienen nach oben. Perfekt zum Mountainbiken, Querfeldeinkraxeln, gemütlich der Piste zu Fuß folgen.

Aussicht

 Nach etwa 1 Stunde 1 1/2 kommt Ihr an ein altes Forsthäuschen. Die Hundehalter packen jetzt die mitgebrachte Zange aus und drehen den Wasserhahn rechts am Häuschen auf (gut zumachen, tropft nach!) 

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ein schattiges Plätzchen mit fantastischer Aussicht bis zur Küste.So..und jetzt aber schnell zurück, denn der Magen knurrt!

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VIEL SPAß !!!

Sturm in Puerto de la Cruz

9. April 2008 Abgelegt in Waltraud | Ein Kommentar »

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So ich hoffe mal, daß das jetzt auch geht der Link. Aktuell von heute .Sturm in Puerto de la Cruz ,Blick auf den Taoropark .

Ja geht, sogar mit Ton, dauert bloß leider ewig zu laden.

Weiterverwertung

5. April 2008 Abgelegt in Waltraud | Kein Kommentar »

Ich hab da noch was, das wollte ich Euch nicht vorenthalten.

Und zwar ,wie man einen in der splashzone ( Orcas im Loropark ) gekauften Plastikumhang sinnvoll weiternutzen kann.

Also : man benutze ihn als Schutz beim Seifesieden :

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So, und das ist das, was dann ein fürchterlicher Sprössling bösartigerweise daraus macht :

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Also, alles immer schön mit nach Hause nehmen, irgendwann braucht man das bestimmt noch !!

Urlaub in Puerto de la Cruz

4. April 2008 Abgelegt in Waltraud | 4 Kommentare »

Beim Aussteigen aus dem Flugzeug , schon beim ersten tiefen Atemholen , merkt man gleich, dass man das eklige Januarwetter komplett hinter sich gelassen hat.

Endlich wieder mal auf Teneriffa. Strahlende Sonne, ein bisschen Wind , grade richtig, davon hatten wir den ganzen langen Winter über geträumt.

Das übliche Flughafenchaos, Kofferholen, und dann ab in den Bus Richtung Puerto.

Warum es bei uns Puerto de la Cruz sein MUSS ist leicht zu erklären – unser Sohn wohnt dort. Und ab und an will man ja auch mal sehen, was der Junior so treibt in fernen Landen.

Das ist allerdings nicht der einzige Grund, Puerto de la Cruz gefällt uns ganz einfach .

Immer was los, immer etwas zu sehen und jedes Mal wieder etwas Neues zu entdecken.

Leider können wir immer nur für eine Woche abzischen , berufsbedingt, egal, besser als gar nicht !

Nach so einer Stunde Fahrt im Bus näherten wir uns langsam unserem Hotel. Schon von Weitem sahen wir unseren Nachwuchs vor dem Eingang rumtigern , unübersehbar!

Wir hatten uns dieses Mal für das Orotava Palace unten in Puerto entschieden.

Aus gutem Grund. Beim letzten Buchen hatten wir nicht auf den Stadtplan gesehen und kraxelten pausenlos durch die Lande wenn wir wieder zu unserer Unterkunft wollten.

Das machte ab und an Schwierigkeiten, vor allem wenn man des nächtens auf der Plaza del Charco bei wunderbarer Livemusik etwas von dem traumhaft guten kanarischen Roten zu viel abbekommen hatte. Die steile Strasse nach oben – na ja irgendwie kam mir immer so der Gedanke , wenn ich anhalte hauts ich wieder nach unten , ungebremst bis ans Meer. Aber zum Glück gibt es ja schliesslich auch Strassenlaternen zum Festhalten zwischendurch.

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Jaja – ich weiss, man kann auch ein Taxi nehmen zu supergünstigen Preisen , aber wenn der Junior sagt :“ nehmt aber heute besser ein Taxi !“ dann MUSS man dem doch beweisen, dass man auch im fortgeschrittenen Alter noch gut zu Fuß ist, oder ? Ehrensache !

Also da war er nun endlich mal wieder, der Gute, und umärmelte uns so fürchterlich, dass ich schon Angst um meine Rippen kriegte.

Das Hotel ist übrigens super, Zimmer, Verpflegung, alles passt.

Wir warfen bloß kurz die Koffer ins Zimmer , duschten und sausten ab Richtung Meer .Unten an der Promenade, direkt am Meer war dann erstmal Kaffeetrinken angesagt !Wir, die wir die mitteleuropäischen Preise gewohnt sind – wie üblich erstaunt wie günstig man hier wegkommt mit den Preisen bei Essen und Trinken !

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Tag 1 – ich wollte um halb 12 den Mietwagen bei Orcar abholen, den wir von Freitag bis Montag gebucht hatten. Die Herren waren vormittags PC- mässig beschäftigt, irgendwas tat nicht mehr wie es sollte. Ein Glück, daß der Oberpcspezi endlich da war.

Anschliessend wollten wir La Orotava unsicher machen .

Ich also mit dem Stadtplan in der Hand an die Rezeption gedackelt und schön auf spanisch gefragt, ob es bis zu Orcar weit zu Fuß wäre. Nein, nein grad bei den Los Pyramides durch die Strasse dann rauf und da wärs auch schon. Also, was braucht der Mensch dann ein Taxi ?

Ich machte mich auf die Socken, als alter Pfadfinder etc findet man ja alles.

Immer schön dem Plan nach – aber diese Strasse machte mich dann doch etwas stutzig.

Wars doch nichts mit spanisch verstehen ? Ich fragte einen Taxifahrer – ja doch genau da gings rauf zu Orcar.

Die Gasse nannte sich Camino de las cabras . Irgendwann auf halber Strecke- in der ungewohnten Hitze leicht aus den Schleichern nach hinten rutschend wegen „Schweisspedalen „ mit tomatenrotem Kopf und spannenden Waden ,so als Flachlandtiroler kurz vor dem Herzkasper - fiel mir plötzlich ein was Camino de las cabras eigentlich heisst.

Ziegenpfad !!!!!!!! Nomen est omen !

Da wars vorbei mit der Fassung .Hilflos kichernd legte ich eine Pause ein am Rande der vielen Treppen.

Na jedenfalls nimmt jeder Pfad eine Ende und ich kam problemlos zu meinem Auto. Runter gings dann samt Auto naturgemäß viel leichter und meine tomatenrote Birne nahm langsam wieder Normalfarbe an.

Wenn man nun mit ohnehin schon schmerzenden Waden meint, man müsse La Orotava besichtigen ist einem an und für sich nicht mehr zu helfen . Aber schön ist es da allemale, bloß steil ohne Ende mal wieder. Wir machten das Touriprogramm durch, Casa de los balcones etc und, da der Jung sich ja auskennt , noch einen Abstecher in einen Laden – Leut da kann man sich fast nicht beherrschen , auch nicht die Herren der Schöpfung. Casa Lercaro Decoracion , Kaffee kann man da auch gleich trinken wenn, ja wenn man noch Kröten übrig hat bei all den schönen Sachen . Und wenn man dessen gedachte, dass man ja bloß 20 kg im Flieger mitnehmen kann.

Am Samstag gings auf den Teide – muss dazu anmerken es war 2007, und oben hatte es Anfang Januar 22 Grad und Sonne und blauer Himmel – hach ja. Einfach nur schön .Alle Inseln waren zu sehen bei der Fahrt . Ein glasklarer Tag wie selten.

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Und dann 3 Tage später – voller Schnee !

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Sonntag war das Anagagebirge dran . Irgendwie krieg ich den Weg durch La Laguna nie gebacken, aber diesesmal hatte ich mich unter dem Hohngelächter meiner Herren dermaßen verfranst, dass ich am Busbahnhof landete. “ Weia weia“ ,sprach mein hoffnungsvoller Nachwuchs „wenn dich da die Bullerei kriegt, dann blechst du ohne Ende.!“ Langsam pirschte ich um die nächste Ecke und siehe da – da standen sie ja schon. Nun Angriff ist die beste Verteidigung, ich also mein erleichtertstes Lächeln aufs Gesicht gezaubert, direkt auf die Bullerei losgefahren, Fenster runter und um Hilfe gefl eht . Neben und hinter mir Totenstille.

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Aber die spanische Polizei ist die Beste von allen, die beiden fuhren mir voraus bis zur richtigen Abzweigung und, versehen mit der Bemerkung immer nur gradeaus weiter, gelangten wir sicher und ohne zu blechen doch noch nach La Mercedes und ins Anagagebirge.

Jedesmal traumhaft , jedes Mal eine andere Stimmung. Irgendwie unwirklich, verschwommen, wenn die Nebelschwaden ziehen.

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Und am Ende des Weges, da wo die Welt schon fast zu Ende ist ,nach unzähligen und unmöglichen Kurven - wie immer superguter Fisch zu futtern. Knackfrisch ,sozusagen vom Meer direkt auf den Teller gehüpft.

Montag wollten wir unbedingt noch mal in den Loropark .Die Anlage ist so was von schön , das ist einfach einmal pro Jahr ein MUSS .Samt splashzone bei den Orcas , das muss auch sein !

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Dienstag war dann der botanische Garten dran , der lässt jedes Gärtnerherz höher schlagen. Das Gelände um die noch zu erwerbende Finca wurde bei jeder Pflanze größer .Der Jung meinte , ich wäre unterdessen bei mindestens 10 000 qm gelandet. Na ja wir werden sehen, totgraben wollen wir uns ja auch nicht so auf unsere späteren Jahre hin betrachtet .

Die restlichen Tage ( und Abende natürlich ) machten wir Puerto de la Cruz unsicher, aber da haben wir auch noch lange nicht alles gesehen was zu sehen ist .

Noch ein paar Impressionen gefällig ?

Bittesehr !

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Wir wollten wie üblich nicht mehr abfliegen, aber soweit sind wir leider noch nicht ganz.

Rock around the Chuck! Chuck Berry rockt die Insel…

3. April 2008 Abgelegt in Udo | 2 Kommentare »

Chuck Berry und Ich vorne mit dabei :)

So, wie versprochen berichte ich euch von meinem Besuch beim legendärsten und unverwechselbarsten Rock and Roller aller Zeiten:

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Chuck Berry, die alte Rockröhre, besuchte die Kanaren auf seiner wahrscheinlich letzten Tournee und ich durfte doch tatsächlich dabei sein.

Letzten Freitag fuhr ich also mit meinem Kollegen nach Santa Cruz, um gemeinsam das Tanzbein zu schwingen und abzurocken. Wir sollten um 20 Uhr die Karten am Presseschalter abholen, welche wir über den Sender bekommen hatten und welche dort am Schalter für uns zurückgelegt waren.

Naja, der Hinweg und das Auffinden der richtigen Location erwies sich mal wieder schwieriger als erwartet und somit kamen wir ca ne Stunde zu spät, was aber nicht zu unserem Nachteil wurde.

Beim Konzert angekommen standen wir da und warteten auf die nette Dame, die unsere 2 Karten zum Glück in den Händen hielt und mit den ganzen Pressemenschen beschäftgt war.

Als sie dann endlich auf uns aufmerksam wurde, war sie doch ein wenig verwundert, wo denn die Kamera zum Schießen von Pressefotos sei. Ich zeigte ihr dann meine kleine aber feine Digicam und nach einem kurzen Schmunzeln gab sie mir nen Button auf die Brust, welcher mich befähigte, Fotos aus der ersten Reihen zu knipsen. Großartig war, dass wir auch noch aus Versehen und wegen Unwissenheit der nächsten Damen, die für die Vergabe der V.I.P Bändchen zuständig waren, die Bändchen umgeschnallt bekamen und somit - wie wir dachten - freien Spielraum in der Hütte gehabt hätten.

Als wir uns dann lässig unter die V.I.P`s mischen wollten, mussten wir noch eine Pforte durchlaufen, was dann auch glatt mal in die Hose ging, da wir noch irgendwelche Karten mit Nummern brauchten, die uns erlaubten dort einzutreten.

Somit blieben wir doch lieber hinter der Absperrung, was trotzdem sehr bühnennah war, und genossen die Show.

Die Vorband, ich weiß den Namen leider nicht, spielte einen geilen sechziger Jahre Sound, mit vielen Rock`n Roll Einlagen. Wenn ich ehrlich sein soll, hat mir die Vorband besser gefallen als Chuck Berry :)

Chuck Berry jedenfalls, kam in nem lässigen Outfit auf die Bühne und allein seine Ausstrahlung reichte aus, mich zu begeistern.

Er spielte seine Klassiker und holte sich einige nette Miezen aus dem Publikum auf die Bühne, die dann die Stimmung richtig anheizten.

Chuck selber machte einen müden Eindruck und verspielte sich öfters. Es ist wohl an der Zeit, die Bühne hinter sich zu lassen, was aber angesichts seines Alters verständlich ist.

Nach einer Stunde war das Konzert auch schon vorbei. Sehr unspektakulär und ohne Verabschiedung ging er von der Bühne, was ich etwas schade fand, für sein schließlich letztes Konzert auf den Kanaren.

Ich bin trotzdem sehr begeistert, dass ich Chuck nochmal sehen durfte!!!

Nun ein paar Zeilen über die Legende:

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Berry - die Legende

Charles Edward Anderson wurde am 18. Oktober 1926 in St. Louis geboren.

Chuck Berry ist sich musikalisch immer treu geblieben. Er ist einfach eine der letzten lebenden Rock-Legenden, steht souverän neben seinen Kollegen Little Richard und Fats Domino. Seine Riffs und Licks prägen heute noch den zeitgültigen Rock`n Roll. Chucks Emotion strahlte auf die Beatles, die Beach Boys, die Rolling Stones, auf Jimi Hendrix, AC/DC,Bruce Springsteen, Simon and Garfunkel und Eric Clapton aus. Die Beatles haben einmal betont: ” Ohne Chuck Berry hätten wir niemals angefangen”.

Der Siegeszug der Stones startete ebenfalls mit Cuck Berry Titeln.

Der Pionier des Rock`n Roll hat die Basis für eine der wichtigsten Musikstile der Pop-Geschichte geliefert. Von 25 bis 82 Jahren spielte er immer seine Gibson Gitarre.

Bis dann…

…JutenTach

Wer auswandern will braucht auch einen Pass

3. April 2008 Abgelegt in Waltraud | 15 Kommentare »

Ich hab ja schon in den vorigen , leider verschwundenen , Beiträgen ausgiebig unseren Auswanderungswillen beschrieben .

Der ist weiterhin ungebrochen und scheitert immer noch am nicht vorhandenen Hauskäufer.

Nichtsdestotrotz bracht der deutsche Mensch einen Reisepass , vor allem wenn er eh schon im Ausland lebt.

Da wir wussten, dass unsere Pässe nur noch bis 30.3.2008 gültig waren riefen wir am 15.1, direkt nach den Rückflug von Teneriffa , auf unserer zuständigen Botschaft an .Dachten, das ginge problemlos wie bisher, die schicken alles zu, man geht auf die Wohngemeinde lässt alles bestätigen schickt zurück, berappt alles und zack schon kriegt man den neuen Pass zugeschickt.

Denkste – nix ist.

Denn – es gibt ja jetzt biometrische Pässe, jawohl. Das hieß für uns im Klartext : erstmal Termin machen , ohne Termin läuft nichts. Und der allerfrüheste Termin – und das auch bloß, weil jemand absagte , war nun der 1. April. Selbst Unterlagen zuschicken ist nicht mehr , man könne das ja alles im Internet runterladen und ausdrucken. ( Da frag ich mich doch – und wenn man kein Internet hat, was dann ? )

Egal – wir haben ! Und staunten nicht schlecht, was an Papieren wir alles beibringen sollten.

Ich werd da jetzt mal einen Liste machen , so dass alle, die ins Ausland wollen, sich noch VORHER mit den benötigten Papieren schnell ausstatten können.

  1. Geburtsurkunde
  2. Abmeldebestätigung aus Deutschland (egal, auch wenn das schon Jahre her ist ,muss sein sonst läuft gar nichts mehr !! ) Tipp dazu – der rote Durchschlag ist nach einiger Zeit total unleserlich, also auf die Gemeinde traben und sich eine beglaubigte Kopie machen lassen .
  3. So verheiratet oder ähnliches –Familienbuch samt Heiratsurkunde .
  4. Biometrisch einwandfreie Passbilder ( sehen zwar sch…. aus, aber was solls )
  5. Passkopien von den alten Pässen
  6. Wohnsitzbescheinigung der ausländischen Wohngemeinde
  7. Eine aktuelle Strom – oder Telefonrechnung ( Nachweis doppeltgemoppelt für den tatsächlichen Wohnsitz )
  8. Wenn man das zugeschickt kriegen will – dann Briefmarken und Vordruck Einschreiben beilegen .
  9. Vordruck Passantrag vollständig ausgefüllt

Und das alles bitte im Orginal und in Kopie vorlegen. Hat man was vergessen ist nichts mehr mit nachreichen – neuer Termin erforderlich.

Man sagte uns, das sei nun einheitlich geregelt bei den Botschaften, müsste so also auch für die Kanaren gelten.

Soweit so gut. Unsere zuständige Botschaft befindet sich in Strasbourg , ca. 70 km zu fahren.

Wo sich da dann die Botschaft befindet, das hatten wir fein säuberlich ausgegoogelt, samt Beschreibung und allem.

Strasbourg nun ist ein Kapitel für sich , nichts als Kanäle, keine Parkplätze und Einbahnstraßen .Und überlaufen wie sonst was , soweit wussten wir das auch. Europaparlament und so weiter.

Und ab jetzt wird’s lustig.

Wir hatten ursprünglich vor, über die deutsche Autobahn zu rauschen, Europabrücke Kehl wieder nach Frankreich rüber und die Botschaft von dort aus zu suchen .

Aber nein, Europabrücke wird grade renoviert, Wartezeiten von bis zu einer Stunde .

Also was solls, gings eben über die französische Autobahn .

Irgendwie aber schwante uns schon im Vorfeld Böses und wir machten uns 2,5 Stunden vor dem Termin auf die Socken . Dreissig Kilometer lang ging auch alles Bestens .

Die restlichen 40 Kilometer hingen wir im größten Megastau den wir persönlich die letzten 20 Jahre erlebt hatten.

9.20 Uhr sollten wir da sein, 9.05 Uhr hatten wir endlich die richtige Ausfahrt nach Strasbourg Centre erreicht. Nun bloß noch quer durch die Einbahnstrassen – schön dem Googleplan nach .Super hatten wir uns das gedacht , es waren bloß die Strassen nicht zu finden . Die ersten 2 schon, der Rest blieb irgendwo verborgen. Auf die Uhr trauten wir uns schon gar nicht mehr zu sehen.

Also wir über eine der vielen Brücken düsten, sah ich aus dem Augenwinkeln unter uns eine Strasse , das musste sie sein, anders wars nicht möglich. Also bogen wir sofort linke nach der Brücke ab und hatten das Riesenglück , dass grade ein Parkplatz frei wurde , der einzige auf weiter Flur .Daß das nur für Anwohner ist und alle anderen sofortigst abgeschleppt werden, darauf haben wir natürlich nicht mehr geachtet.

Im Trimmtrab also über die Brücke zurück, die Treppen nach unten und – jawohl es war die richtige Strasse bloß leider das falsche Ende.

Wir wetzten wie die Bekloppten unter Umklammerung sämtlicher Unterlagen die Strasse an der Ill entlang und erreichten vollkommen ausser Atem mit 5 Minuten Verspätung die Botschaft.

Klingelten, wurden nach Anliegen , Name samt Geburtsdatum gefragt, als wohl dann doch alles stimmte ging das Gitter auf und wir durften eintreten .Grade noch – denn bei mehr als 10 Minuten Verspätung muss ein neuer Termin vereinbart werden, sonst kommt alles durcheinander .( Was denn bloß grübel ????).

Nach Handtaschendurchsuchung wurden wir dann auch endlich vorgelassen und durften unsere neuen Pässe beantragen . Ein Glück, unsere Fotos waren zwar nicht schön, aber biometrisch genug und nach zweimaligem PC Absturz waren sogar meine krummen Zeigefinger ordnungsgemäß eingescannt.

Irgendwie ist es ein komisches Gefühl gewesen, nun so vollkommen biometrisch erfasst zu sein. Na ja was solls. Da wir auch in Zukunft keine Banken ausrauben wollen, sollen die jetzt unsere Fingerabdrücke haben wenn sie meinen sie müssten.

Kosten fallen pro Pass in Höhe von 72 € an dazu noch in Briefmarken die Einschreibegebühren.

Am Nebenschalter kriegten wir mit, dass es kein Erbarmen gibt wenn die Papiere nicht vollständig sind. Neuer Termin zack aus – und Termine dauern momentan mindestens 3 Monate.

So nun ist bloß noch zu vermerken, dass wir grade noch vor einem Gendarmen die Kurve kratzen – unabgeschleppt !

Glück muss der Mensch haben .

Aber Pässe braucht man halt wenn man auswandern will, ohne geht halt leider gar nichts mehr !!

Rocken auf`m Plaza und ROY LEGEND IM DESEÑO PUB!!!

28. März 2008 Abgelegt in Udo | 6 Kommentare »

Hallo Liebe Bloggemeinde,

letztes Wochenende war ja mal wieder riesig viel los hier auf der Sonneninsel, auch besser bekannt unter dem Namen Teneriffa!

Da mir ja leider noch kein Auto zur Verfügung steht, welches mich mal ausführen könnte, beschränkte sich mein Wochenendaufenthalt mal wieder auf mein geliebtes, auch wenn stets windiges, Örtchen El Medano.

Den Samstag verbrachte ich in der Sonne bruzelnd auf dem wöchentlichen Markt und verhöckerte Schmuck meiner lieben Mitbewohnerin, was mir finanziell zu gute kam:)

Am Abend dann, fand ein riesen Spektakel auf dem Plaza statt, welches das baldige Ende der Osterwoche ankündigte.

Auf der Bühne spielte eine typisch spanische Band und gab einen Hit nach dem Anderen zum Besten, was die versammelte Horde El Medano`s zum tanzen veranlasste.

Frauen, Männer, Kinder und selbst Hunde tanzten zusammen quer über den Plaza und feierten gemeinsam eine ausgelassene Party, wie man es hier ja gewohnt ist!

Da mir noch die Müdigkeit des harten Markttages in den Knochen steckte und ich dummerweise meine Dancing Shoes nicht bei hatte, schaute ich mir die ganze Sache mal vom Rande an und amüsierte mich über das Treiben der Anderen.

Anschließend ging ich dann zum DESEÑO Pub, welcher sich auch in El Medano, gegenüber des Hyperdinos befindet um dort ein angekündigtes Konzert von Roy Legend zu besuchen.

Der gute Roy img_5379.jpg

Nach anfänglichen Problemen der Soundeinstellung fing der gute Roy mit einem Freund, der Percussionist ist, an zu Rocken.

Wow! …dachte ich mir als der gute Roy die Gitarre spielte, denn er spielte für meinen Geschmack verdammt geil, pfiff gleichzeitig in seine Mundharmonica und seine Stimme die da noch eingebaut war machte ihn zu meinem Favouriten der bis Dato gesehenen Musiker Teneriffa`s!

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Die Musik war auch typisch spanisch doch mit einem rockigen Sound und einer grandiosen Stimme, war es eine gelungene Performence.

Für alle Musikbegeisterten Insulaner, gibt es schon heute Abend wieder die Chance sich ein eigenes Bild vom guten Roy und seinen immer mitgebrachten Musikerfreunden, zu machen.

Er spielt heute Abend wieder im DESEÑO Pub. Ich denke 22.30 Uhr ist eine gute Zeit dort aufzutauchen.

Ich werde heute leider nicht zuschauen, da ich heute Abend mit großer Wahrscheinlichkeit zum Konzert von Chuck Berry gehe;)

Davon berichte ich euch die Tage…