Ihren Bewegungsdrang können sie jedoch aufgrund einer angeborenen Gehbehinderung nur minimal umsetzen. Sie weisen beide extremste Verkürzungen der Sehnen im hinteren Beinbereich auf, was dazu führt, daß Sie im Knie immer eine angewinkelte Position vorweisen und durch die Kürze der Achillessehne mit den Fersen den Boden nicht erreichen. Dadurch werden sie gezwungen sich in der Hüfte stark vorzubeugen um nicht nach hinten umzufallen. Das schmerzhafte Anbringen von Schienen an den Unterschenkeln brachte leider auch keinerlei bleibende Verbesserung.
Auftreten können sie nur mit dem Vorderfuß, was so extrem ausgeprägt ist, daß ein Turnschuh in diesem Bereich schon nach ca. 2 Wochen durchgelaufen ist.
Beide werden seit Jahren mit schmerzhaften, sehr umfangreichen und vor allem gesundheitsgefährdenden Injektionen des Nervengifts Botox (bekannt in Verbindung mit Schönheitsoperationen) behandelt. Eine weitere Verabreichung des Medikaments würde langfristig nicht reparable, größere Schäden hervorrufen. Der Verschleiß, der durch die Haltung an einigen Stellen des Körpers entsteht würde auch relativ schnell dafür sorgen, daß die Beiden ein Leben voller Schmerzen, höchstwahrscheinlich im Rollstuhl führen müssten. Es schmerzt sehr zuzusehen wie die kleine Camila gerne einmal tanzen gehen würde oder Giuliano das Problem hat, dass er mit den anderen Jungs im Schulhof und auch in der Freizeit nicht mithalten kann. Beide durchleben schon Phasen, in denen sie sich nutzlos und überflüssig fühlen.
Das Ausmaß an Einschränkung ihrer Lebensqualität hat mich extremst berührt und ich faßte den Entschluß, so gut es geht zu helfen. Mittlerweilen stehe ich mit einem Spezialisten aus der Nähe von Nürnberg in Verbindung. Er ist Chefarzt in einer deutschen Klinikgruppe.
Nachdem ich ihm die hiesigen Arztberichte übersetzt hatte sowie ihm eine Videoaufnahme der Kinder zukommen ließ hat er sich bereit erklärt die erforderlichen Operationen kostenlos durchzuführen. Vielen Dank dafür!
In Funktion als Übersetzer und Begleiter werde ich mit den Kindern und ihrer Mutter nach Deutschland fliegen um die Operationen realisieren zu lassen.
Damit verbunden möchte ich einen besonderen Dank an die Fluggesellschaft Condor aussprechen, die sich bereit erklärt hat die Flüge nach Deutschland kostenlos zur Verfügung zu stellen.
Für die Eltern der Kinder sind der Klinikaufenthalt in Deutschland sowie die nachfolgenden Rehabilitationsmaßnahmen finanziell nicht zu verwirklichen. Darum möchte ich Sie heute bitten, helfen Sie mit, den Kindern die Möglichkeit eines besseren Lebens zu schaffen. Bewegung bedeutet Lebensqualität. Das weiß jeder von uns, nicht nur derjenige, der schon die Erfahrung machen musste einmal krankheits- oder unfallbedingt eine Zeitlang in seiner Bewegungsfähigkeit eingeschränkt zu sein.
Radio MegaWelle hat zu diesem Zweck ein Spendenkonto eingerichtet:
Konto-Nr.: 3076 0530 31 2134828520
(Caja Siete), BIC: BC0EESMM076
IBAN: ES 1830760530312134828520
Als Verwendungszweck bitte
„Camila und Giuliano“ angeben. Außerdem stehen in all unseren Annahmestellen sowie bei vielen unserer Werbekunden Spendendosen für Sie bereit. (Siehe rechts unten)
Selbstverständlich besteht die Möglichkeit die Kinder und Ihre Familie auch persönlich kennenzulernen, spätestens auf der von Radio MegaWelle veranstalteten Feier nach der Rückkehr der Kinder aus Deutschland zu der natürlich jeder herzlichst eingeladen ist.
Im Namen der Kinder bedanken wir uns schon heute für Ihre Hilfsbereitschaft!
Über den weiteren Verlauf werden wir Sie in den nächsten Ausgaben unseres Journals auf dem Laufenden halten. Ebenso finden Sie Begleitartikel und Informationen auf unserer Internetseite www.megawelle.com . Für weitere Auskünfte stehe ich Ihnen gerne jederzeit unter Tel.-Nr. 666 448 352 persönlich zur Verfügung.
Claus Czech, Radio MegaWelle




Hilfsaktionen, Journal