Feines Ragout von Zuchtpilzen mit Paprikaknödeln

Zutaten
Einkaufsliste:250 g Champignons
250 g Austernpilze
2 Schalotten
1/2 Lauchstange
Olivenöl
1/2 Bund Basilikum
300 g griechischer Sahnejoghurt
1 Glas Weißwein
2-3 Knoblauchzehen
50 g Butter
2 EL Mehl
Salz und Pfeffer
3 rote Paprikaschoten
11/2 Baguette
50 ml Milch
2 Schalotten
2 Eier
Salz, Pfeffer, Paprika und Muskat
50 g Butter
Zubereitung:
Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Die Pilze mit Küchenpapier gut abreiben, Champignons vierteln, Austernpilze in Stücke schneiden. Schalotten schälen, fein würfeln. Lauch säubern, in Röllchen schneiden. Basilikumblätter zupfen. Baguette in feine kleine Würfel schneiden und den Knoblauch durchdrücken.
Die gewaschenen Paprika in eine feuerfeste Form legen und im Ofen ca. 30 Minuten backen, ab und zu drehen. Paprika abkühlen lassen, häuten und das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden.
Die Schalottenwürfel in einer Pfanne mit Butter anschwitzen, Paprikawürfel zugeben, kurz durchschwenken. Die Eier und die Milch zu den klein geschnittenen Baguettewürfel geben. Mit Salz, Pfeffer, Paprika und Muskat würzen und alles gut verarbeiten. Aus der Masse kleine Knödel formen und diese im siedenden Salzwasser 8-10 Minuten gar ziehen lassen.
In einem breiten Topf Olivenöl erhitzen, dann erst die Champignons und danach die Austernpilze kurz anschwitzen. Die Pilze aus dem Topf nehmen und zur Seite stellen. Schalotten und Knoblauch in Butter glasig andünsten, Lauchringe zugeben, mit durchschwenken, mit Mehl bestäuben und mit Weisswein ablöschen. Kurz einkochen lassen. Mit Sahne aufgießen und aufkochen lassen. Joghurt und den Fond der Pilze hinzu geben.
Mit Salz und Pfeffer würzen. Zum Schluss die Pilze und den geschnittenen Basilikum unterrühren.
Zubereitung
Sie sind geheimnisvoll, verlockend aber auch riskant: Ein einziger Knollenblätterpilz, und man endet wie der Sozialismus in der ehemaligen DDR - in innerem Zerfall und Selbstauflösung. Aber keine Angst: Pilze sammeln ist sehr gesund, allein die frische Luft, die Bewegung bei Bücken und Beugen, da spart man sich ja glatt die Rückenschule.Und der Geschmack erst! Na ja, so richtig los geht's erst im November, da werden Steinpilze, Pfifferlinge, Maronen usw. in den Wäldern Teneriffas in Mengen gepflückt und alle sind glücklich. Da ich auch ein großer Pilzfan bin und noch dazu bescheiden, warte ich noch ein wenig und gebe mich mit den Zuchtexemplaren zufrieden.








